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Sterbebegleitung

Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten ist für mich ein grosses Geschenk. 

Beim Betreten des Zimmers bin ich leise. Trotzdem soll der/die Sterbende wissen, dass ich anwesend bin. Also stelle ich mich vor und setze mich ans Bett. Dann darf ich mich auf mein Gespür verlassen, was gerade erwünscht ist.

 

Berühren? 

Sprechen? 

Singen? 

Beten?

Für mich, die das Glück hatte, selber zu gebären, fühlt sich das Sterben ähnlich an wie eine Geburt. Die Seele tritt aus dem Körper aus und darf sich frei bewegen, wie ein Schmetterling beim Verlassen des Kokons. Dieser Prozess ist manchmal sehr anstrengend. 

Auf der Palliativstation im Eichhof Luzern finden auch Menschen mit starken Schmerzen sehr gute Unterstützung. Nebst Medikamenten, ist die emotionale Begleitung eine grosse Hilfe und ich bin dankbar, dass ich diese den Sterbenden schenken darf. 

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